Posts mit dem Label yay werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label yay werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 26. November 2009

Ich bin ein Star!


Heute hab ich wieder Fernsehen gemacht.
Danach waren wir noch Tapas essen, und der Besitzer des Restaurants fragte mich, ob ich Schauspielerin sei. Ein bißchen, antwortete ich. Er hatte mich nämlich im Sommer auf der Theaterbühne gesehen. Yay! Ich bin ein großer Frosch im kleinen Teich!!!


(Es schmeichelt der Eitelkeit natürlich immer, erkannt zu werden, aber es ist vieeel schöner, wenn mich jemand von der Bühne kennt als vom Fernsehen!)

Donnerstag, 19. November 2009

Endlich...


...ein Leidensgenosse! Schöner "Kneipenknigge" auf www.kommtsofort.blogspot.com.


Unbedingt ansehen!






Q: http://static.twoday.net/Sternenmaedchen/images/blogspot-logo.png

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Freitag, 16. Oktober 2009

Die Neue und die Monsterschicht II


Am Dienstag hatte ich also schon wieder eine neue Kollegin, bzw, wir haben schon einmal zusammen gearbeitet, als ich eine Vertretungsschicht übernommen hatte; sie ist jetzt also meine feste Kollegin für dienstags und es war unsere erste reguläre Schicht.

Kurz: Ich bin begeistert. Wir kommen sehr gut miteinander aus: wir hassen Tussis, wir labern hinterm Tresen über die Gäste, wir singen bei allem, was wir tun, wir finden distanzlose Gäste schrecklich, wir rauchen, wir sortieren die Gläser beim Spülen, wir räumen Tische sofort ab, wir spielen gerne Karten, etc., etc.! Ausserdem ist sie einfach unglaublich gut. Wir haben fast zweite Umsatzgrenze gemacht. Bei der Abrechnung hat sie den Tip gezählt und es kamen 62€ dabei heraus.
"Das ist aber ziemlich enttäuschend", meinte ich, "ich dachte, wir hätten mindestens eine Umsatzgrenze geschafft."
"Mmmh, ja", sagte sie, "Wir hatten aber letzte Woche fast zweite Grenze, und ich hatte das Gefühl, dass die Schicht heute viel weniger anstrengend war!"

So zählen wir also das Geld und entdecken, dass unser Tip zwar beschissen ist (nowhere near 10%), dass wir aber genausoviel Umsatz gemacht haben wie in besagter Vergleichsschicht.
"Dass es dir so viel weniger anstrengend vorkam", bemerke ich zu ihr, "liegt bloss daran, dass ich so unglaublich guuuut bin!"
Gelächter.

Ich freu mich also darauf, künftig regelmässig mit ihr zusammen zu arbeiten! Nur das Trinkgeld macht mir ein wenig Sorgen - ich hab sonst immer über zehn Prozent. Hmmm. Hoffentlich war das eine Ausnahme.


Q: http://www.matthias-seifert.com/wp-content/uploads/gallery/gamegrafiken/kellnerin.jpg

Dienstag, 13. Oktober 2009

The Show must go on

Die Wiederaufnahmenpremiere lief soweit ganz gut. Ich war schon erleichtert, als die Generalprobe einigermaßen funktionierte, an dem Abend waren nämlich der Regisseur und der Intendant sowie einige andere wichtige chefmäßige Leute zugegen. Es gab einige kleinere Anmerkungen, die gar nichts waren im Vergleich zu der Kritik, die ich mir notiert hatte (sieben Seiten); und ich bekam von meinen Vorgesetzten zu hören: "Ausgezeichnet", "Exzellent gearbeitet", "Wirklich sehr, sehr gut gearbeitet", "Beachtlich, in der Kürze der Zeit", "Großes Kompliment" und so weiter.

Was mich fast noch mehr gefreut hat,
waren die positiven Rückmeldungen der Darsteller. Einige erwähnten es nur kurz, andere meinten, ich hätte wirklich das Zeug zur Regisseurin, andere kamen nach der Premiere extra auf mich zu, um sich zu bedanken, unter anderem die beiden Hauptdarstellerinnen, die sich ganz offiziell zu mir begaben und sich bedankten und unisono beteuerten, es habe ihnen wirklich sehr gefallen, mit mir zu arbeiten.

Yay!!!


Das einzige beknackte war, dass einer der Darsteller bereits in den ersten fünf Minuten der Show in die Kulissen fiel und sich eine Platzwunde zuzog. Eine sehr stark blutende Platzwunde. Er spielte aber weiter, und das Blut lief ihm nur so übers Gesicht... Sobald er mit seinem Part vor der Pause fertig bzw entbehrlich war, zwangen wir ihn in einen Krankenwagen ("Nein! Ich will spielen! Ich geh wieder raus! Lasst mich auf die Bühne!!!"), ließen ihn ins Krankenhaus bringen und machten einen Notfallplan. Eine Szene, die sich komplett um ihn dreht, ließen wir fallen, ließen einen Kollegen seinen Text lernen, sagten eine verlängerte Pause an und versammelten die relevanten Figuren zu einer Verständigungsprobe.

In dem Moment
kam der Anruf vom Krankenhaus, er sei auf dem Weg zurück und könne weiter auftreten. Puuuh. Wir hatten die Situation ja im Griff, aber es ist dann doch schöner, wenn es weitergehen kann wie bisher! Man hatte ihm den Kopf rasiert und mit drei Stichen genäht - wir zogen ihm eine Mütze über den verbundenen Schädel und schubsten ihn auf die Bühne. Und er war besser denn je! Hoch lebe das Adrenalin!