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Freitag, 16. April 2010

Blogparade: Lieblingslieder

Ich wollte auch mal bei so ner blogparade mitmachen. Jawoll. Wer googelt, der findet, und zwar fragen in diesem Fall die kopfhoerer nach meinen drei Lieblingsliedern. Ich gehe mal davon aus, dass die meine drei aktuellen Lieblingslieder meinen - denn ein musikblog muss ja wissen, dass die Frage nach den drei all-time Lieblingsliedern für einen echten Musikhörer unmöglich zu beantworten ist.

(Wer wie aus der Pistole geschossen antworten kann: "Ist doch ganz klar! Ayman mit 'Du bist mein Stern', weil mein Schatz und ich uns da zum eeeersten Mal geküsst haben, und dann da musste ich so weinen beim Tarzanfilm im Kino, bei diesem Song von Phil Collins, 'You be in my heart' oder so, und auf Platz eins ist natürlich alles vom Michael Wendler! Da kann ich mich gar nicht entscheiden!!", der wird als Radiohörer klassifiziert und disqualifiert sich selber.)

Also. Geht los mit dem, was mir grad spontan als "Lieblingslied" in den Sinn gekommen ist - das hat sich allerdings sicher in zwei Wochen schon wieder geändert! Hmmm. Memo an mich selbst: Unbedingt mehr über aktuelle Lieblingslieder bloggen...


a) Zur Zeit höre ich mal wieder sehr viel das "Mmhmm"-Album von Relient K, und da mag ich besonders "Who I Am Hates Who I've Been" (<-klick mich, ich bin ein Hörbeispiel). Da finden wir zum Beispiel die großartige Anfangszeile I watch the proverbial sunrise coming up over the Pacific

oder auch, von mir sehr geliebt:

See that line? You never should have crossed it!




b) Ich muss gestehen, dass ich grad einen Song immer wieder höre, obwohl ich den Künstler sonst gar nicht so dolle finde. Der Song ist aber wunnerbar. Es dreht sich hierbei um Ryan Adams und sein Meisterwerk "I See Monsters". Er liegt neben seiner schlafenden Freundin, die hat Alpträume. Er möchte stark für sie sein, aber er hat halt selber Monster.

Außerdem besteht der Song nicht aus dem immergleichen verse/chorus/verse/chorus/bridge/chorus/chorus - Schema.






c) Auch mal wieder ausgegraben: Lampshade. Eine dänische Indieband, die sich in mein Herz geschrieben hat mit "Because Trees can Fly". Leider mittlerweile aufgelöst, aber das Soloprojekt der Sängerin, As In RebekkaMaria, ist auch nicht schlecht, vielleicht eine Spur zu elektronisch für mich, mir gefällt Lampshade ja immer dann am besten, wenn zwischendurch die Gitarren losbratzen.

Donnerstag, 26. November 2009

Ich bin ein Star!


Heute hab ich wieder Fernsehen gemacht.
Danach waren wir noch Tapas essen, und der Besitzer des Restaurants fragte mich, ob ich Schauspielerin sei. Ein bißchen, antwortete ich. Er hatte mich nämlich im Sommer auf der Theaterbühne gesehen. Yay! Ich bin ein großer Frosch im kleinen Teich!!!


(Es schmeichelt der Eitelkeit natürlich immer, erkannt zu werden, aber es ist vieeel schöner, wenn mich jemand von der Bühne kennt als vom Fernsehen!)

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Freitag, 16. Oktober 2009

Hier wird gefleddert

Wenn ich nachts gekellnert habe, gehe ich am nächsten Morgen/Mittag wieder in den Laden, um da zu frühstücken. Ich bekomme ermäßigte Preise und es entschädigt mich ein bißchen für das ganze Gerenne, das Wie-ein-Sklave-behandelt-werden und das Lächeln-und-Fresse-halten.

Was mich aber Total! Rasend!!! macht, ist die Tatsache, dass die Zeitung, die ich lesen will, nie zu finden ist. Wir haben verschiedene Zeitschriften und drei verschiedene Tageszeitungen á zwei Exemplare, aber von der, die ich lesen will, ist nicht einmal eins! an seinem Platz!!

Nun gut.

Ich weiss ja, wo ich suchen muss.
- Ich suche also verschiedene Stammgäste auf und frage sie nach der Zeitung. Oh! Es gibt nur noch eine (wer weiss schon, wo die andere jeden Morgen hin verschwindet), und die ist in Einzelteile zerpflückt im Raucherraum liegengeblieben. Die Seiten sind auch noch falschrum geknickt.

Es ist mir völlig schleierhaft,
warum Menschen ihren Lesestoff nicht dahin zurückbringen können, wo sie ihn hergeholt haben! Ich räume so oft Tische ab mit zerfledderten Zeitungen und finde Zeitschriften in Fensterbänken. Fällt den Leuten nicht ein, dass vielleicht auch nach ihnen noch jemand die Zeitung lesen möchte? Dinge, die ich an den Tisch bringe, hole ich auch wieder ab, wie z.B. Bierflaschen und Salzstreuer. Dinge, die man sich selber holt, muss man wieder zurückbringen. So hat meine Mutter mir das beigebracht, so ist es mit Mensatabletts und Einkaufswagen. (HEYY!! Habe grad die grossartigste Idee ever - man muss die Zeitung gegen einen Euro vermieten, und nur, wenn man sie in einem akzeptablen Zustand zurückbringt, bekommt man sein Geld wieder!) Und WENN man sie schon nicht zurückbringt, dann sollte man wenigstens nicht die Titelbilder von Zeitschriften mit dem Kugelschreiber verzieren und Zeitungen wieder in einen lesbaren Zustand versetzen.

Wobei ich eines ganz genau weiss: der Typ, der die Zeitung jeden Morgen im Raum verteilt, liest sie ja nicht mal. Der macht nur das Sudoku.


Q: http://www.taz.de/uploads/hp_taz_img/xl/zeitung_05.jpg

Montag, 14. September 2009

Hallo, Echo ...!



Seit drei Wochen führe ich eine Fernbeziehung. Beziehungsweise (ha. ha.) eine Pendelbeziehung. Ätzend. Wobei ich sagen muss, dass es sicher kein Zufall ist, dass ich seitdem wieder blogge, und das betrachte ich durchaus als positive Entwicklung! Ist ja nicht so, dass ich außer meinem Liebsten niemanden zum Reden hätte, außerdem gibt es skype, Gott sei Dank. Aber irgendwie finde ich es doch nett, meine Gedanken ganz unmittelbar mit jemandem zu teilen, falsch!, mich mitzuteilen (Leserschaft immer noch nichtexistent).

Das mit dem bloggen und dem Internet kommt mir immer so'n bisschen Hallo-Echo-mäßig vor. Bloß ohne Echo. Als ob ich aufs Meer hinausrufe oder in den schwarzen Sternenhimmel hinein - denn so stellt sich mein kitschiger Kopf das Internet vor...!

Q: http://museum-kassel.de/admin/userimages/Image/Slg%20APK/sternenhimmel_3_a.jpg

Mittwoch, 22. Juli 2009

LieblingsWorte

Hier meine

LieblingsWorte


Kinkerlitzchen
Pulloverschwein
Kakophonie
zornig
selig
flüstern
Rauschen
Mirabelle
Findelkind
Wechselbalg
Kiesel
Spekulatius
Rhabarber
Allee
Kastanie
Hyazinthe

Hochzeitsbuffet Rückwärts

War auf Hochzeit. Viel gegessen, da im Vorfeld der Premiere genug abgenommen für Fressorgie - yay! Auf der Hochzeit ein wenig gelangweilt. Sehr müde gewesen. Gegen halb eins nach Hause gefahren, ins Bett gelegt.

Morgens um fünf aufgewacht durch Unwohlsein. Wieder eingeschlafen. Um sechs stärkeres Unwohlsein. Nicht wieder einschlafen können.

Ab halb sieben begann ich, in das große Porzellantelephon zu sprechen.

Mannmannmann. Ich hab gedacht, ich kotz Magen, Rippen und Zunge gleich mit aus. Erst hab ich ja noch Tiramisu, Makrele und Antipasti vorüberziehen sehen - dann kam aber nur noch Galle. Schüttelfrost kam auch. Und Fieber.

Es war sehr schrecklich. Meine erste Lebensmittelvergiftung. Man weiß ja gar nicht, wohin mit sich vor lauter Gliederschmerzen und Übelkeit und Unwohlsein. Es war nach 24h wieder vorbei, aber ich war auch die zwei Tage danach noch 'schwach wie ein Kätzchen', wie man wohl sagt - dabei bin ich eigentlich mehr der Typ 'unkaputtbar'.

Habe dann gestern auf der Waage gestanden. Wollte zuerst nicht, habs dann aber doch getan, weil ich neugierig war und dachte: So schlimm wird es ja nicht sein, hattest zwar bisschen zugenommen, aber du hast durch den Stress der letzten Wochen auch ein wenig abgenommen - und die Kotzerei hats bestimmt gebracht!

War wohl nix. 66,5 kg zeigte der Display. Böser Display.

Das ist aber doch im Prinzip ein azeptables Gewicht für eine Dreißigjährige von 173cm Körpergröße...?!?

Ja, nur litt ich halt früher lange unter Essstörungen und hätte mich von vorneherein nicht auf die Waage stellen sollen, weil mich die Zahl aus dem Konzept gebracht hätte, egal, wie sie aussieht. Und das letzte Mal, dass ich mich gewogen habe, vor einem halben Jahr, waren es halt nur 64 kg. Jetzt bin ich völlig verwirrrrrrrrrrrrrrrt, weil ich nicht weiß, ob ich dringend abnehmen muß, um dem schleichenden Verfall meines Körpers Einhalt zu gebieten, oder ob das schon okay ist. Ich muß da einen kognitiv geleiteten Entschluß treffen, weil ich mich auf meine Emotionen und meine Körperwahrnehmung nicht verlassen kann. - Auf wen ich mich immer verlassen kann, ist natürlich Gott. Hmmmm... Den könnte man ja auch mal fragen.